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Karl Valentinstag muss
Bayerischer Nationalfeiertag werden

... gesetzlich verankert und arbeitsfrei!

Ein Manifest, das viel Wirbel verursachen und letztendlich
zum verdienten Erfolg führen wird!

Liebe Einheimische, sehr verehrte Zuagroaste, liebe Bürger von unten  bis ganz droben zum sehr verehrten Herrn Ministerpräsidenten!
Liebe Freunde der absurden Realität und des strengen Humors!

Nicht aus einer Schnapsidee oder Bier-/Weinseligkeit heraus, sondern eher einer melancholischen Leitungswasserlaune folgend, sind wir, die vereinigten Valentinsfreunde zwischen Burghausen und Planegg, zwischen  Traunreut und den Ortschaften im Norden, wo Bayern aufhört,  zu einem  absolut  sinnvollen Ergebnis gekommen: Unser fleißiges und allzeit pflichtbewusstes  weißblaues Volk sollte sich einen zusätzlichen Feiertag gönnen, der seinem eigentlichen und wahren Wesen entspricht. Wir sind der unerschütterlichen  Überzeugung, dass auch alle Vertreter des Mittel-, Über- und Unterstandes und sonstige Zwischenschichten begeistert zustimmen werden, wenn wir hiermit die Umwandlung des altrömisch-amerikanischen Valentinstags in einen arbeitsfreien bayerischen Karl Valentinstag bei vollem Lohnausgleich anregen und mit Vehemenz fordern.
Denn: Der Karl Valentinstag steigert das Lebensgefühl, die allgemeine Moral und das Bruttoinlandssozialspaßglückshormonprodukt. Er ist ein triftiger Beitrag zur Volksgesundheit.
 
Folgende Forderungen wollen wir an allen Wirtshaustüren angeschlagen wissen:

1. Kabarettisten, Humoristen, Komödianten, Musikanten haben am Karl Valentinstag nicht arbeitsfrei. Sie werden dienstverpflichtet. Auf allen Bühnen Bayerns soll was los sein. Kinos sind angehalten, Filme mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt zu zeigen.

2. Verliebte und Eheleute mit schlechtem Gewissen sollen weiter nach altem amerikanischen Brauch Blumen und Pralinen kaufen dürfen, danach aber ins Wirtshaus gehen, um ihren ungeahnten geistigen Bedürfnissen nachzukommen.

3. Im Vorfeld des Karl Valentinstags sind Volkshochschul-Sprachkurse anzubieten. Die Teilnehmer lernen, Valentin und nicht Walentin zu sagen. Schließlich sagt man ja auch nicht zum Vater Water, sondern Papa, um mit Karl Valentin zu sprechen.

4. Sollte  der 14. Februar nicht als Karl Valentinstag umzusetzen sein, dann schlagen wir den Karl-Valentin-Geburtstag am 4. Juni als gesetzlichen Feiertag vor. Wir hätten dann zwei Valentinstage. Auch das wäre lustig und einmalig bzw. zweimalig.

5. Eine fünfte Forderung  fällt uns leider nicht mehr ein. 

Eine Initiative der nicht organisierten und  in unbekannter Zahl vorhandenen weithin verstreuten Valentinsfreunde. Bitte unterschreiben Sie, auch wenn Sie uns und wir uns selbst  nicht kennen, trotzdem beigefügte Listen. Pflichten Sie unseren Thesen und Forderungen bei! Vielleicht werden Sie es nicht bereuen!

[ ja, ich unterstütze die Forderung ]

[ Aktion zur Umwandlung des Valentinstags in einen Karl-Valentinstag ]

 

created byAMIPS 23.10.2017